Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich einen meiner Alltime-Ohrwürmer vor mich hinsumme. Einer dieser hartnäckigen Lebensbegleiter wurde von mir als "Mango, Banana" oder "dieses Lied aus dem einen Bond-Film. Dr. No, glaub ich, wo Ursula Andress im Tauchdress am Strand spaziert" bezeichnet. Die Melodie war auf Lebenszeit abgespeichert. Nun weiß ich endlich mehr. Es handelt sich um das Lied "Underneath The Mango Tree", welches in verschiedenen Versionen in Dr. No auftaucht. Gesungen von Diana Coupland, instrumental und einmal sogar von Sean Connery selbst gebrummt. Leider kann ich es hier nur als Midi-Version vorstellen, aber der Text steht ja nebenbei. Rückblickend betrachtet muss ich sagen, dass "Underneath The Mango Tree" nicht der schlechteste Alltime-Ohrwurm ist. Genaugenommen finde ich es unglaublich modern, mag aber daran liegen, dass ich heut' noch so richtig blecherne, original jamaikanische Rocksteady-Geschichten aus den 60ern höre...[edit] Rubrik gewechselt
schroeder - am Dienstag, 29. März 2005, 22:18 - Rubrik: musik & so
Bei der Durchsicht meiner Verweise fand ich neben den Suchbegriffen "Maschendrahtzaun vom Fachmann", "Steißbeinfistel" und "Schmerz Steiß" auch "Peter Pan Syndrom". Ist zwar nicht so überraschend für mich dort an 1 gelistet zu sein, aber ein paar Einträge tiefer hab ich bei kino.de dieses schöne Zitat gefunden:
"Wenn es eins gibt, das man mir vorwerfen kann, dann ist es, dass ich nicht erwachsen werden will. Viele bezeichnen das gerne als das 'Peter Pan Syndrom'. Das Traurige daran ist: Diese Leute wollen, das man genauso desillusioniert wird, wie sie es selbst schon sind. Sie wollen, dass man seine kindliche Unschuld verliert. Und damit habe ich ein Problem!"
Kevin Costner, Schauspieler
"Wenn es eins gibt, das man mir vorwerfen kann, dann ist es, dass ich nicht erwachsen werden will. Viele bezeichnen das gerne als das 'Peter Pan Syndrom'. Das Traurige daran ist: Diese Leute wollen, das man genauso desillusioniert wird, wie sie es selbst schon sind. Sie wollen, dass man seine kindliche Unschuld verliert. Und damit habe ich ein Problem!"
Kevin Costner, Schauspieler
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Hong Kong Cinema - View From The Brooklyn Bridge ist eine Seite, deren Betreiber seit vielen Jahren Actionfilme aus Hongkong - inzwischen auch aus Indien und Thailand - in Augenschein nimmt und detailliert rezensiert. Viel interessanter als die schier unerschöpfliche Enzyklopädie finde ich aber die Specials-Sektion, in der sich unter anderem die [quasi-] wissenschaftliche Abhandlung The Last Man Standing... Is A Woman: Theorizing Girls With Guns und das Essay Kill Bill: So Far from So Close finden. Hier werden Vergleiche zum westlichen Film gezogen, Einflüsse und Wechselwirkungen aufgezeigt und die besondere Bedeutung, die das GWG [girls with guns] Genre im HK-Film seit mehr als 2 Jahrzehnten innehat, erläutert und herausgestellt.Hong Kong Cinema - View From The Brooklyn Bridge
schroeder - am Dienstag, 29. März 2005, 14:02 - Rubrik: akimbo.minds
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Robert war sich sehr schlau vorgekommen. Drei Kaffeemaschinen hatte er in den letzten drei Monaten verheizt. Was nicht unbedingt an den Maschinen vielmehr an den dazu gehörigen Glaskannen lag. Natürlich hatte er sich den günstigsten, man kann schon sagen den billigsten Typ gekauft. Und ebenso natürlich kosteten die dazu gehörigen Glaskannen einzeln mehr als im Bundle mit dem Apparat. Also hatte Robert inzwischen drei von den Dingern auf dem Dachboden und keine Lust sich weitere dieser ökologischen Katastrophen ins Haus zu holen. Stattdessen wollte er sich diesmal eine Kaffeemaschine mit Thermoskanne besorgen. Den Tipp hatte er aus dem Ex-Kinderladen seiner Töchter bekommen. Von Menschen also, die sich mit dem täglichen Dauerbetrieb einer Koffeinaufbereitungsanlage auszukennen hatten.
Kurz bevor er diesen Hinweis erhalten hatte, war er zu Karstadt gegangen, um sich einen simplen Aufbrühfilter anzuschaffen. Die gab es aber nur in der Größe 1 x 6. Er brauchte 1 x 4 und sollte diesen am folgenden Dienstag kaufen können. Das Modell kam aber nicht am Dienstag und eine Woche später hatte Karstadt gar keine Filteraufsätze mehr. Zur Überbrückung hatte sich Robert längst eine dieser Espresso-Apparaturen aus Aluminium besorgt. Wie gesagt zur Überbrückung. Denn erstens, ist das Metall nicht unbedingt eins der gesündesten, und zweitens, verbrauchte Robert Unmengen des um Einiges teureren Kaffeepulvers. Nun würde er am nächsten Tag eine Kaffeemaschine mit Thermoskanne kaufen. Robert lag schon im Bett als er einen lauten Knall, ein Knacken oder Klacken hörte. Was kann das gewesen sein, eine Sicherung? Zum Aufstehen war er zu faul. Robert drehte sich um und schlief unverzüglich ein.
Die neue Kaffeemaschine bereits gekauft, aber noch verpackt, machte sich Robert daran, seine Küche aufzuräumen. Als Robert die Thermoskanne, die er sich von seiner Mutter geliehen hatte, ausspülen wollte, wusste er, was in der Nacht zuvor so einen Lärm gemacht hatte. Im Inneren der Kanne, ungefähr das untere Drittel füllend, entdeckte Robert einen Haufen hauchfeiner Spiegelglassplitter, die ihm mit einem Mal klarmachten, wie verlässlich so eine Thermoskanne wirklich ist. [nov2001]
Kurz bevor er diesen Hinweis erhalten hatte, war er zu Karstadt gegangen, um sich einen simplen Aufbrühfilter anzuschaffen. Die gab es aber nur in der Größe 1 x 6. Er brauchte 1 x 4 und sollte diesen am folgenden Dienstag kaufen können. Das Modell kam aber nicht am Dienstag und eine Woche später hatte Karstadt gar keine Filteraufsätze mehr. Zur Überbrückung hatte sich Robert längst eine dieser Espresso-Apparaturen aus Aluminium besorgt. Wie gesagt zur Überbrückung. Denn erstens, ist das Metall nicht unbedingt eins der gesündesten, und zweitens, verbrauchte Robert Unmengen des um Einiges teureren Kaffeepulvers. Nun würde er am nächsten Tag eine Kaffeemaschine mit Thermoskanne kaufen. Robert lag schon im Bett als er einen lauten Knall, ein Knacken oder Klacken hörte. Was kann das gewesen sein, eine Sicherung? Zum Aufstehen war er zu faul. Robert drehte sich um und schlief unverzüglich ein.
Die neue Kaffeemaschine bereits gekauft, aber noch verpackt, machte sich Robert daran, seine Küche aufzuräumen. Als Robert die Thermoskanne, die er sich von seiner Mutter geliehen hatte, ausspülen wollte, wusste er, was in der Nacht zuvor so einen Lärm gemacht hatte. Im Inneren der Kanne, ungefähr das untere Drittel füllend, entdeckte Robert einen Haufen hauchfeiner Spiegelglassplitter, die ihm mit einem Mal klarmachten, wie verlässlich so eine Thermoskanne wirklich ist. [nov2001]
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