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Was hat es eigentlich mit diesem absonderlichen Elbtunnel-Phänomen auf sich? Ich mein, warum schaffen es die Autofahrer nicht, das zulässige Höchstempo von 80 km/h einzuhalten, solange sich die Röhre nach unten neigt? Um das noch einmal klar zu stellen, die meisten kriechen deutlich unter der genannten Geschwindigkeit, bis das Niveau wieder am steigen ist. Ich als Eimsbüttler erklimme die A7 in Stellingen und bin gestern prompt im Stau gelandet. Dachte erst noch, dass wohl der HSV Heimspiel habe, weil die nächste Ausfahrt zum Stadion führt. Denkste! Der Stau hielt an. Zwischen Bahrenfeld und Othmarschen hab ich dann so langsam begriffen, dass es sich wohl [wieder einmal] um das seltsame Elbtunnel spezifische Fahrverhalten handeln müsste, von dem ich auch schon mal in den Medien irgendwo gehört hatte. Und tatsächlich, kaum ist der tiefste Punkt überwunden, löst sich die zähe Blechlawine so zackig auf, als hätte es diese nie gegeben. Was soll das? Nun gehör ich ja nicht zu den potentiell aggressiven Autofahrern, die bei jedem Stau gleich ausrasten - aber wegen so einem unerklärlichen Mist den wettermäßig geilsten Samstag seit langem unnütz im Gestank zu verbringen, hat mich dann doch etwas gallig werden lassen. Gerettet hat mich das Radio mit Sunny von Boney M. Danach konnt ich den Trotteln nicht mehr böse sein. Die Verwunderung über Auslöser, Motiv oder was weiß ich für derlei Gebaren blieb allerdings.