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Gestern und heute war mal wieder Osterstraßenfest. Eine regionale Eigentümlichkeit, wie man sie wohl in vielen Stadtteilen meiner und anderer Städte kennt. Die Motive der meisten Besucher, sich dort einzufinden, habe ich allerdings noch nie verstanden. Ich bin immer davon ausgegangen, dass zum Beispiel Schützenfeste und andere eher den ländlichen Regionen zuzuordnenden Feierlichkeiten so regen Zuspruch finden, weil es in diesen Gebieten nichts anderes gibt. Das sollte ja in Hamburg eigentlich anders sein. Ist aber irgendwie nicht so. Ziemlich eindeutig, dass der Großteil der sesshaften Gäste zum Saufen kommt. Ist ja auch eine tolle Sache. Man sitzt nicht auf dem bestuhlten Flanier-Trottoir, sondern auf einer Oktoberfest-Garnitur mitten auf der Osterstraße. Und man ist nicht umgeben von Leuten, die ihren Samstags-Einkauf machen, sondern von lauter Gleichgesinnten. Allesamt hacke! Gut, Flohmarkt gibt's auch... und Zuckerwatte... und mitten auf der Straße laufen im Gedränge stecken.