[>>]
icon

 
Geena Davis - Mount St. Akimba
Eine der mächtigsten Akimbo-Legenden aller Zeiten ist in meinen Augen Geena Davis. Als Thelma in Ridley Scotts Thelma & Louise zeigte sie den Kinozuschauern, was frau sich von Männern so alles nicht bieten lässt. Inzwischen gibt es wohl Dutzende wissenschaftlicher Abhandlungen darüber, welchen Impact dieses Road Movie auf Film- und Realwelt gehabt hat. Für mich persönlich ist ihre Rolle als taffe Killerin in Long Kiss Goodnight allerdings noch etwas ansprechender. Das ist der Film, der immer um die Weihnachtszeit gezeigt wird, dessen DVD-Fassung ärgerlicherweise bei amazon nur gebraucht und das für um und bei 50-60 Euro zu haben ist und in dem sie an der Seite von Samuel L. Jackson ein regelrechtes Sperrfeuer über die Leinwand ballert. Als Piratenbraut in dem gleichnamigen Hollywood Schinken erfüllte sie ebenso locker die Akimbo-Norm, auch wenn dieser Mantel & Degen Film nicht so der Bringer war. Dass ich ihre Rolle als Profi-Baseballerin in dem hierzulande wenig beachteten Eine Klasse für sich für akimbotauglich erachte, liegt nicht allein an meiner eigenen Baseball Vergangenheit. A League of Their Own, wie er im Original heißt, beschreibt die einzige Phase in der Geschichte der USA, in der Frauen tatsächlich Baseball und nicht Softball vor großem Publikum und in einer echten Liga betrieben. Es war der 2. Weltkrieg und die meisten männlichen Baseballprofis dementsprechend in Übersee. Natürlich ist Geena Davis als Catcherin rechte Hand und Ratgeberin des Trainers [Tom Hanks] und ist dadurch schon mehr akimbo als ihre Teamkollegin Madonna. Im realen Leben gibt sich Geena Davis ebenfalls als Amazone und das so erfolgreich, dass sie beinahe als Bogenschützin zu den olympischen Spielen in Sydney geschickt worden wäre.