Kann sein, dass dies in den Medien schon mehrfach beanstandend zur Sprache kam, mir ists bislang entgangen und deshalb frage ich einfach mal in die Runde:
"Warum, zum Teufel, hat sich eigentlich noch niemand über die roten Ausweichtrikots der deutschen Nationalmannschaft beschwert?"
Ich mein, ich war nie ein Freund der grünen Ausweichtrikots, mit denen ich auch immer eher Niederlagen verbunden habe, aber die hatten wenigstens Tradition. Klar, Tradition allein ist auch kein Grund an etwas festzuhalten. Nur gibt es eben schon eine ganze Reihe anderer Mannschaften, die sich bevorzugt oder ausweichend in Rot präsentieren - und das seit Jahrzehnten. Sicher, Grün ist ebenso belegt, aber da lässt sich ja die Tradition anführen. Mein Vorschlag für ein wirklich originelles Ausweichtrikot wäre Schwarz gewesen. Das ginge ja nun seit einigen Jahren, da die Schiris ebenfalls über Ausweichfarben verfügen. Ich schätze allerdings, dass Klinsis Farbberater wenig Positives zu dieser Farbwahl äußern würden. Wobei ich denke, wenn Rot die Aggressivität der eigenen Truppe steigern soll, dann dürfte Schwarz zumindest einschüchternde Wirkung beim Gegner erzielen...
"Warum, zum Teufel, hat sich eigentlich noch niemand über die roten Ausweichtrikots der deutschen Nationalmannschaft beschwert?"
Ich mein, ich war nie ein Freund der grünen Ausweichtrikots, mit denen ich auch immer eher Niederlagen verbunden habe, aber die hatten wenigstens Tradition. Klar, Tradition allein ist auch kein Grund an etwas festzuhalten. Nur gibt es eben schon eine ganze Reihe anderer Mannschaften, die sich bevorzugt oder ausweichend in Rot präsentieren - und das seit Jahrzehnten. Sicher, Grün ist ebenso belegt, aber da lässt sich ja die Tradition anführen. Mein Vorschlag für ein wirklich originelles Ausweichtrikot wäre Schwarz gewesen. Das ginge ja nun seit einigen Jahren, da die Schiris ebenfalls über Ausweichfarben verfügen. Ich schätze allerdings, dass Klinsis Farbberater wenig Positives zu dieser Farbwahl äußern würden. Wobei ich denke, wenn Rot die Aggressivität der eigenen Truppe steigern soll, dann dürfte Schwarz zumindest einschüchternde Wirkung beim Gegner erzielen...
Grundstraße 6, 20257 Hamburg
Sehr geehrte Verkehrsteilnehmerin,
Sehr geehrter Verkehrsteilnehmer,
Sie haben gegen gültige Verkehrsvorschriften verstoßen, da Sie Ihr Fahrzeug entgegen der angeordneten Parkaufstellung abgestellt haben.
Durch dieses Parkverhalten ist nicht nur die Nutzung des Gehweges (Schulweg / Kindergarten) zum Teil erheblich eingeschränkt; sondern auch der fließende Verkehr wird beeinträchtigt.
Momentan ist ein Passieren der parkenden Fahrzeuge nur im Blockverkehr möglich, was mit dem Nutzungskonzept der Straße nicht vereinbar ist.
Bei Nichtbeachtung der angeordneten Aufstellung (das Sinnbild finden Sie auf den blauen Schildern) müssen Sie mit einem Verwarngeldangebot und/ oder mit dem Abschleppen Ihres Fahrzeuges rechnen.
Ihre Beamten des Polizeikommissariats 22
Hamburg, im September 2005
Diesen Hinweis fand ich gestern am Wagen meiner Mutter, den ich in ortsüblicher Art und Weise quer zur Fahrtrichtung auf dem etwa 6-8 Meter breiten Fußweg abgestellt hatte. Meiner Einschätzung nach hätten drei Zwillingskarren nebeneinander problemlos dieses und die anderen Autos passieren können. Ich schaute mich um und entdeckte mehrere Versionen des oben zitierten Hinweises an benachbarten Windschutzscheiben sowie vereinzelt absonderlich parkende Autos. Absonderlich heißt in dem Fall, längs der und in Fahrtrichtung und damit etwa zweieinhalb Slots der vormals üblichen Parkweise mit einem Wagen beanspruchend [fahren ja nicht alle einen Smart].
Nun gehör ich ja nicht unbedingt zur Autofahrer-Lobby, aber in dem Fall wollt ich doch mal wissen, was dahinter steckt. Nicht umsonst war das erste, was bittersweetchoc zu meiner direkten Nachbarschaft einfiel, die katastrophale Parkplatzsituation - und die sollte jetzt noch sozusagen um den Faktor 2.5 verschlechtert werden.
Heute morgen traf ich dann auf drei nette Herren. Einer in der von Colani designten neuen Hamburger Polizeiuniform [blau], einer in der alten Knöllchenverteiler-Uniform [unten blau, oben weiß] und einer in Räuberzivil [unten blaue Diensthose, oben weißes Polo-Shirt]. Der dritte war's dann auch, der sich meiner Fragen annahm und mir erklärte, dass sich der Fahrbahnrand in unterschiedliche Bereiche aufteile. Deutlich sichtbar gäbe es dort einen zwei Platten breiten städtischen Fußweg, der Rest wäre Privateigentum und würde nicht ordentlich in Stand gehalten. Rollstuhlfahrer hätten sich beschwert, dass wir Querparker die städtischen Platten vereinnahmen würden. Wer's glaubt...
Haufenweise Beschwerden soll es gegeben haben, die die Beamten nun zum Handeln zwingen würden. Gegenbeschwerden natürlich auch, sagte er, als ich danach fragte. Aber selbst Mopo und Abendblatt hätten abgewunken, darüber zu berichten, als ihnen die Sachlage wie mir erläutert wurde.
Nunja, mir kann's egal sein, habe mein Auto vor über einem Jahr abgestoßen - unter anderem wegen der üblen Parkplatzsituation. Nur kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass es sich hierbei einzig und allein um einen Fall von Beutelschneiderei hält...
---------------------------------------------------------------------------
[Nachtrag]
Nun, einige Stunden nach dem Gespräch mit dem Polizisten in Räuberzivil, parken tatsächlich viele Autos in der geforderten Art. Doch, oh Schreck, was seh ich da? Die haben alle ebenfalls so eine Notiz an der Windschutzscheibe beppen. Egal, ob in Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen [nicht aber Gehwegplatten], ob in Fahrtrichtung auf der Fahrbahn oder in Fahrtrichtung halb auf der Fahrbahn und halb auf dem erhöhten Seitenstreifen [genau, wie es das blaue Schildchen ja so fein darstellt]...
also doch alles ein Schildbürgerstreich?
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen






