Entertainment Weekly hat vergangene Woche eine Top 15 der Leinwand-Akimbas veröffentlicht. Gut, bei denen heißt es butt kickin babes, aber die Bezeichnungen sind ja nahezu austauschbar. Hier das Ergebnis:

1. Sigourney Weaver [als Ripley in Alien]
2. Uma Thurman [als The Bride in Kill Bill]
3. Michelle Yeoh and Zhang Ziyi [in Tiger&Dragon]
4. Pam Grier [als Coffy]
5. Carrie-Ann Moss [als Trinity in Matrix]
6. Linda Hamilton [als Sarah Connor in Terminator]
7. Honor Blackman [als Pussy Galore in Goldfinger]
8. Michelle Pfeiffer [als Catwoman in Batmans Rückkehr]
9. Anne Parillaud [als Nikita]
10. Tura Satana [als mordlüsternes Weib in Faster Pussycat]
11. Michelle Rodriguez [als boxendes Mädchen in Girlfight]
12. Joan Crawford [als Cowgirl in Johnny Guitar]
13. Lucy Liu, Cameron Diaz, & Drew Barrymore [als Charlie's Angels]
14. Hilary Swank [als Boxerin in Million Dollar Baby]
15. Keira Knightley [als Kopfgeldjägerin in Domino]
Nun ist es ja wahrlich keine einfache Angelegenheit, aus allen Akimbas, die uns bislang auf der Leinwand erfreuten, eine derart begrenzte Auswahl zu treffen - wir vom akimbo Magazin haben uns bisher vor dieser Aufgabe gedrückt - aber wenn man so etwas in Angriff nimmt, dann muss man sich auch von berufener Stelle Kritik gefallen lassen. Dazu berufen fühlt sich in diesem Fall das akimbo Magazin und - so denken wir - seine durchaus eigenständige Leserschaft.
Begonnen wurde mit Platz 15, mit Keira Knightley, deren neuer Film Domino durch die Kopplung an die Rangliste mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Die ganze Aktion wurde unter das Domino-Motto gestellt. In diesem Zusammenhang finden wir es dann ja durchaus löblich, dass man Keira ganz bescheiden den letzten Platz eingeräumt hat, aber wenn man sich einige der anderen Platzierungen anschaut, dann hätten wir die Furie aus King Arthur höher eingestuft.
Boxhandschuhe an Frauenhänden sind zwar per se schon ziemlich akimbo, aber Hilary Swank mit Clint Eastwoods Million Dollar Baby in die Top15 zu bringen, hätten wir uns verkniffen.
Charlie's Angels wurden als komplettes Trio auf Platz 13 gehievt. Kann man machen. Wir finden, Lucy Liu hätte gereicht.
Unbestritten ist Johnny Guitar ein Meilenstein in der Geschichte des Akimbo-Kinos und mit Joan Crawford exzellent besetzt, aber wenn man erstmal mit so etwas anfängt, dann gehörten noch andere Genre-Begründer genannt. Wir hätten wohl darauf verzichtet.
Wir vom akimbo Magazin lieben Michelle Rodriguez. Wir besitzen sogar die Girlfight DVD und auch diesen Streifen schauen wir gern. Wir fragen uns aber, ob man den bei Entertainment Weekly auch geguckt hat. Warum nicht ihre Rolle in Resident Evil nennen? Ach, dann hätte man auch Milla Jovovich anführen müssen? Ja, warum eigentlich nicht? Leeloo in Das 5. Element, Alice in Resident Evil 1+2 und - wenn man will - auch Jeanne d'Arc im gleichnamigen Luc Besson Film [oder hieß er/sie Johanna von Orleans?] dürften jedenfalls Grund genug sein.
Mit Russ Meyers Faster, Pussycat! Kill! Kill! folgt der nächste Meilenstein, bei dem wir uns fragen, ob sich die genannte Tura Satana ins Gesamtbild der überwiegend jüngeren Akimbas einfügt. Ansonsten bleibt die Frage nach anderen bedeutenden Genre-Perlen. Was ist ist zum Beispiel mit Thelma & Louise?
Anne Parillaud in Luc Bessons Nikita. An dieser Stelle kein Einspruch von unserer Seite. Wundert uns nur ein wenig, dass man uns hier nicht Bridget Fonda aufgetischt hat.
Wir finden Michelle Pfeiffer großartig als Catwoman. Nicht umsonst ist Batmans Rückkehr der einzige Film der Batman-Serie, der es in unsere Sammlung geschafft hat. Batgirl Alicia Silverstone nicht. Nicht einmal Poison Ivy Uma Thurman. Wenn man aber Michelle Pfeiffers Karriere insgesamt betrachtet, dann ist ihre Nominierung in unseren Augen unangebracht.
Wir wissen durchaus, dass Honor Blackman vor Diana Rigg als bessere Hälfte der Avengers an der Seite John Steeds aufgetreten ist und dass sie als Pussy Galore James Bond in Goldfinger ein paar Karatetricks gezeigt hat, ist uns auch nicht entgangen, aber ... wer außer uns weiß das noch? Diana Rigg ist die Emma Peel, die niemals vergessen wird und als solche hätte sie diesen Platz verdient. Mindestens.
Linda Hamilton als Sarah Connor in Terminator. Druckvoll. Prägend. Manchmal reicht sie halt doch, diese eine Rolle. An dieser Stelle kein Einspruch von unserer Seite.
Carrie Ann-Moss als Trinity in der Matrix-Trilogie. Unbedingt. Wir sind dabei. An dieser Stelle kein Einspruch von unserer Seite.
Pam Grier in Coffy. Wir sind dabei. Vor allem aber, weil Pam Grier bis heute überzeugt. Was uns die Zwickmühle mit den Meilensteinen vergangener Tage umgehen lässt.
Michelle Yeoh und Zhang Ziyi in Tiger&Dragon. Wir finden beide toll, nicht nur in diesem Eastern. Ob sie aber beide Platz gefunden hätten in unserer Top 15? Wir wissen es noch nicht.
Uma Thurman als The Bride in Kill Bill. Volle Zustimmung. Wenn der Doppelfilm auch eine einzige Zitatsammlung ist, so bringt er doch auf den Punkt, was von unserer Seite gefragt ist: der weibliche Akimbo!
Sigourney Weaver ist Ellen Ripley! Die unumstrittene Königin des Akimbo-Kinos und wären wir da anderer Meinung, dann würden wir diese tunlichst hinterm Berg halten. Ob Entertainment Weekly so gedacht hat oder wie wir von sich aus keiner anderen den Vorsitz im Olymp der Akimbo-Göttinen einräumen würde... egal, alles richtig gemacht. Ripley rockt den Scheiß!
...
Unterm Strich ist die Zusammenstellung des US-Blatts nicht so weit entfernt von dem, was wir vom akimbo Magazin aufgeboten hätten. Wir wollen auch gar nicht erst versuchen, Pamela Anderson als Barb Wire oder Brigitte Nielsen als Red Sonja durchzuboxen, aber ein paar Fragezeichen bleiben dennoch. Was ist mit Diana Rigg? Was ist mit Geena Davis, was mit Milla Jovovich? Und - nicht zu vergessen - was ist mit Angelina Jolie als Lara Croft? Hallo? Manuskript zu Hause liegen gelassen? Rechner abgestürzt? Was war da los?

1. Sigourney Weaver [als Ripley in Alien]
2. Uma Thurman [als The Bride in Kill Bill]
3. Michelle Yeoh and Zhang Ziyi [in Tiger&Dragon]
4. Pam Grier [als Coffy]
5. Carrie-Ann Moss [als Trinity in Matrix]
6. Linda Hamilton [als Sarah Connor in Terminator]
7. Honor Blackman [als Pussy Galore in Goldfinger]
8. Michelle Pfeiffer [als Catwoman in Batmans Rückkehr]
9. Anne Parillaud [als Nikita]
10. Tura Satana [als mordlüsternes Weib in Faster Pussycat]
11. Michelle Rodriguez [als boxendes Mädchen in Girlfight]
12. Joan Crawford [als Cowgirl in Johnny Guitar]
13. Lucy Liu, Cameron Diaz, & Drew Barrymore [als Charlie's Angels]
14. Hilary Swank [als Boxerin in Million Dollar Baby]
15. Keira Knightley [als Kopfgeldjägerin in Domino]
Nun ist es ja wahrlich keine einfache Angelegenheit, aus allen Akimbas, die uns bislang auf der Leinwand erfreuten, eine derart begrenzte Auswahl zu treffen - wir vom akimbo Magazin haben uns bisher vor dieser Aufgabe gedrückt - aber wenn man so etwas in Angriff nimmt, dann muss man sich auch von berufener Stelle Kritik gefallen lassen. Dazu berufen fühlt sich in diesem Fall das akimbo Magazin und - so denken wir - seine durchaus eigenständige Leserschaft.
Begonnen wurde mit Platz 15, mit Keira Knightley, deren neuer Film Domino durch die Kopplung an die Rangliste mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Die ganze Aktion wurde unter das Domino-Motto gestellt. In diesem Zusammenhang finden wir es dann ja durchaus löblich, dass man Keira ganz bescheiden den letzten Platz eingeräumt hat, aber wenn man sich einige der anderen Platzierungen anschaut, dann hätten wir die Furie aus King Arthur höher eingestuft.
Boxhandschuhe an Frauenhänden sind zwar per se schon ziemlich akimbo, aber Hilary Swank mit Clint Eastwoods Million Dollar Baby in die Top15 zu bringen, hätten wir uns verkniffen.
Charlie's Angels wurden als komplettes Trio auf Platz 13 gehievt. Kann man machen. Wir finden, Lucy Liu hätte gereicht.
Unbestritten ist Johnny Guitar ein Meilenstein in der Geschichte des Akimbo-Kinos und mit Joan Crawford exzellent besetzt, aber wenn man erstmal mit so etwas anfängt, dann gehörten noch andere Genre-Begründer genannt. Wir hätten wohl darauf verzichtet.
Wir vom akimbo Magazin lieben Michelle Rodriguez. Wir besitzen sogar die Girlfight DVD und auch diesen Streifen schauen wir gern. Wir fragen uns aber, ob man den bei Entertainment Weekly auch geguckt hat. Warum nicht ihre Rolle in Resident Evil nennen? Ach, dann hätte man auch Milla Jovovich anführen müssen? Ja, warum eigentlich nicht? Leeloo in Das 5. Element, Alice in Resident Evil 1+2 und - wenn man will - auch Jeanne d'Arc im gleichnamigen Luc Besson Film [oder hieß er/sie Johanna von Orleans?] dürften jedenfalls Grund genug sein.
Mit Russ Meyers Faster, Pussycat! Kill! Kill! folgt der nächste Meilenstein, bei dem wir uns fragen, ob sich die genannte Tura Satana ins Gesamtbild der überwiegend jüngeren Akimbas einfügt. Ansonsten bleibt die Frage nach anderen bedeutenden Genre-Perlen. Was ist ist zum Beispiel mit Thelma & Louise?
Anne Parillaud in Luc Bessons Nikita. An dieser Stelle kein Einspruch von unserer Seite. Wundert uns nur ein wenig, dass man uns hier nicht Bridget Fonda aufgetischt hat.
Wir finden Michelle Pfeiffer großartig als Catwoman. Nicht umsonst ist Batmans Rückkehr der einzige Film der Batman-Serie, der es in unsere Sammlung geschafft hat. Batgirl Alicia Silverstone nicht. Nicht einmal Poison Ivy Uma Thurman. Wenn man aber Michelle Pfeiffers Karriere insgesamt betrachtet, dann ist ihre Nominierung in unseren Augen unangebracht.
Wir wissen durchaus, dass Honor Blackman vor Diana Rigg als bessere Hälfte der Avengers an der Seite John Steeds aufgetreten ist und dass sie als Pussy Galore James Bond in Goldfinger ein paar Karatetricks gezeigt hat, ist uns auch nicht entgangen, aber ... wer außer uns weiß das noch? Diana Rigg ist die Emma Peel, die niemals vergessen wird und als solche hätte sie diesen Platz verdient. Mindestens.
Linda Hamilton als Sarah Connor in Terminator. Druckvoll. Prägend. Manchmal reicht sie halt doch, diese eine Rolle. An dieser Stelle kein Einspruch von unserer Seite.
Carrie Ann-Moss als Trinity in der Matrix-Trilogie. Unbedingt. Wir sind dabei. An dieser Stelle kein Einspruch von unserer Seite.
Pam Grier in Coffy. Wir sind dabei. Vor allem aber, weil Pam Grier bis heute überzeugt. Was uns die Zwickmühle mit den Meilensteinen vergangener Tage umgehen lässt.
Michelle Yeoh und Zhang Ziyi in Tiger&Dragon. Wir finden beide toll, nicht nur in diesem Eastern. Ob sie aber beide Platz gefunden hätten in unserer Top 15? Wir wissen es noch nicht.
Uma Thurman als The Bride in Kill Bill. Volle Zustimmung. Wenn der Doppelfilm auch eine einzige Zitatsammlung ist, so bringt er doch auf den Punkt, was von unserer Seite gefragt ist: der weibliche Akimbo!
Sigourney Weaver ist Ellen Ripley! Die unumstrittene Königin des Akimbo-Kinos und wären wir da anderer Meinung, dann würden wir diese tunlichst hinterm Berg halten. Ob Entertainment Weekly so gedacht hat oder wie wir von sich aus keiner anderen den Vorsitz im Olymp der Akimbo-Göttinen einräumen würde... egal, alles richtig gemacht. Ripley rockt den Scheiß!
...Unterm Strich ist die Zusammenstellung des US-Blatts nicht so weit entfernt von dem, was wir vom akimbo Magazin aufgeboten hätten. Wir wollen auch gar nicht erst versuchen, Pamela Anderson als Barb Wire oder Brigitte Nielsen als Red Sonja durchzuboxen, aber ein paar Fragezeichen bleiben dennoch. Was ist mit Diana Rigg? Was ist mit Geena Davis, was mit Milla Jovovich? Und - nicht zu vergessen - was ist mit Angelina Jolie als Lara Croft? Hallo? Manuskript zu Hause liegen gelassen? Rechner abgestürzt? Was war da los?
schroeder - am Dienstag, 18. Oktober 2005, 21:12 - Rubrik: akimbo.legends






