musik & so
Ich bin ja für den Sommer! Immer! Für ohne Herbst und Winter! Und Frühling bitte sommerlich!
Die peppigere Underneath The Mango Tree Version mit der männlichen Zweitstimme findet ihr hier. Allerdings hätte ich da gut auf das Video verzichten können. Bei aller Ambition des Machers *hrhr*
ältere Mango Tree Beiträge
underneath the mango tree...
schroeder - am Montag, 11. Juni 2007, 12:13 - Rubrik: musik & so

Wer mich etwas länger kennt oder sich auch nur etwas bei den Linkbuttons unten links umgesehen hat, der weiß, dass ich nur wenig so intensiv verabscheue, wie die Musik der 80er Jahre. Turn it Down! Daran hat sich nichts geändert und Ausnahmen habe ich schon immer gemacht.
Neulich bin ich bei meinem Kumpel Didier über eine solche Ausnahme gestolpert. Der war just dabei, einen (weiteren) Teil seiner Vinyl-Sammlung auf mp3 zu "verewigen". Ich kam also bei ihm an und lauschte einem Stück, dessen Saxophon mich stark an David Sanborn erinnerte. Das Stück hieß "Dancing for Mental Health" vom Album gleichen Namens. Der Künstler nannte sich Will Powers. Wir hörten den Rest der Scheibe und ich erkannte das eine oder andere Stück als Teil meiner Vergangenheit. Didier zeigte mir auf der Innenhülle stolz, welche namhaften Künstler sich alle als Supporter des Will Powers Projects hatten eintragen lassen. David Sanborn war natürlich dabei, aber auch Sting und ungefähr 120 weitere Musiker und Schauspieler.
Das weckte mein Interesse. Insgesamt befinden sich acht Tracks auf dem Album. Allesamt sind sie eine Persiflage der für die 80er so typischen Aerobic Workout Musik. Allerdings Ernst gemeint. Nur dass es eben nicht ums körperliche Workout, sondern ums seelisch/mentale geht. Verantwortlich für das Projekt zeichnet eine gewisse Lynn Goldsmith, die man bis zu diesem Zeitpunkt als Fotografin zahlreicher prominenter Rockmusiker kannte. Davor hatte sie aber wohl ihren Master in Psychologie gemacht und betrachtete sich selbst - anscheinend zu Recht - als bestes Beispiel für das, was sie den Hörern von "Dancing for Mental Health" vermitteln wollte: Wo ein Wille ist, da ist ein Weg!
This album can change your life. If you want to be happy you can start now. By listening again and again to Will Powers, by sharing it with others, you are constantly reminding yourself that anything is possible and that it is YOU who can make your life a positive adventure. Every one of your 'problems' is, in fact, your OPPORTUNITY. You can have the life you dream of and you can help others to make their dreams come true. Will Powers will give you techniques that when practiced with humor will result in a fuller, richer, experience of what it really means to be alive. There is no other album like this one. With the support of such legendary musicians like Sting, Steve Winwood, Nile Rogers, Todd Rundgren, Carly Simon, to name a few, Will Powers brings you words and music that will not only make you smile, but make you realize what your smile can do for you. If you don't like this record, I personally will give you your money back. If you do like it, tell others ... where there's Will, there's a way!
Wenn man sich die lange Liste der Supporter anschaut, die ich leider nicht im Kopf habe, dann bekommt man fast den Eindruck, Lynn Goldsmith würde über mentale Kräfte verfügen, die weit über das hinausgehen, was sie uns Hörern beibringen will. Massensuggestion und Hypnose mindestens! Ihr Album wurde in den USA unter anderem vom Department of Labor eingesetzt, um junge Arbeitslose zu inspirieren. In England setzte das National Marriage Counsel die Scheibe ein. Keine Ahnung, wozu. Harvard University und zahlreiche Schulen in den USA arbeiteten mit den Videos zur LP im Unterricht. Zumindest steht das so in der Biografie der Lynn Goldsmith Website und wir wollen das gerne glauben.
Will Powers - Adventures In Success
weitere Videos findet ihr hier:
Will Powers - Smile
Will Powers - Kissing With Confidence
Die CD-Version mit 2 Minuten Snippets aller acht Tracks kann man sich hier anhören.
Für die Videos zeichnet Lynn Goldsmith ebenso (mit)verantwortlich, wie für die Stimme des Advisors in allen Liedern. Verzerrt mit Hilfe eines Vocoders soll sie androgyn klingen, ich höre da allerdings eher einen männlichen Roboter.
The songs consisted of psychological advice, in Lynn's electronically altered voice, set to dance music. "I used a vo-coder to be Will. The point was to make my voice sound as if I could be either male or female - where will comes from is for both sexes. It's the one and only comedy self help dance record made by someone who is living proof that where there is Will, there's a way ... take from it as you Will." Lynn Goldsmith - 5/3/2001
Auf Vinyl erschien das Album 1983 und noch heute wird das Projekt anscheinend weiter verfolgt: Im Will Powers Institute. Dabei handelt es sich um ein Blog, das unregelmäßig mit den für das Album so typischen Lessons bestückt wird. Unterzeichnet mit Will Powers. Vielleicht Lynn Goldsmith selbst. Vielleicht.
schroeder - am Mittwoch, 16. Mai 2007, 09:23 - Rubrik: musik & so
ennedenne christbaumkugeldubbedenne jubeljubel
dubbedenne dalia
frohes neues jahr, ja
...
hehehe
Keine Ahnung, wie lange dieser Link bestehen wird. Aber solange die Hummertruppe erreichbar ist, empfehle ich: Vocals, Percussion, Bass on; Guitar, DJ, Drums off. Und ab und an Santa als Rakete in den Silvesterhimmel jagen.
Musik, Text und Stimme Marc Dienewald. Das ganze lässt sich auch als Grußkarte per eMail versenden...
schroeder - am Freitag, 23. Dezember 2005, 12:25 - Rubrik: musik & so
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Ich hab mich gestern dazu verleiten lassen, Ring of Fire mit Kiefer Sutherland zu gucken. Natürlich nicht wegen Kiefer, der ist bei mir etwa so durch wie Daniel Brühl. Erstaunlicherweise auch nicht wegen Daryl Hannah. Obwohl sie eine Weltmeisterin im Rodeoreiten mimte und zudem noch das eine oder andere akimbo-Attribut aufweisen durfte. Also, sie war schon ziemlich akimbo, hatte aber eine Nebenrolle. Molly Ringwald, die man mindestens aus Breakfast Club kennt, drängte sich akimbomäßig gar nicht auf. Ich war gespannt auf den Soundtrack des Films. Man weiß ja, der Schroeder hat diesen Ring of Fire Tick. Das gleichnamige Lied lief im ganzen Film einmal - in einer Version, die ich nicht sicher einordnen konnte. Dabei hatte ich mit dieser Version gerechnet. Dieser besonders schrägen von UHP/Universal Hall Pass. Weil die ja für den Soundtrack zu einem Film namens Ring of Fire komponiert wurde. Allerdings für einen Kurzfilm. Hatte ich selbst auch schon so in diesem Blog geschrieben. Ich Depp.
Naja, wer sich für aufregende Aufnahmen verschiedener wilder Bullenritte interessiert, der hätte dem Melodram vielleicht mehr abgewinnen können als ich...
Naja, wer sich für aufregende Aufnahmen verschiedener wilder Bullenritte interessiert, der hätte dem Melodram vielleicht mehr abgewinnen können als ich...
schroeder - am Donnerstag, 1. Dezember 2005, 10:27 - Rubrik: musik & so
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Wer eine Kritik zum Auftritt von Burnsters Surfboygroup The Sealevel verfassen will, der soll sich mit den Besten messen, schrieb der Heizer in seinem Blog. Da liegt die Latte hoch, das kann ich nur bestätigen. Ehrlich gesagt, da kneif ich lieber. Schließlich habe ich keine "geheiligte Live Tatort Übertragung" dafür draufgeben müssen. Und wenn ich nicht das ein oder andere Bier vor und während der Veranstaltung zu mir genommen hätte, dann hätte ich es an dem Abend locker noch schaffen können, eine der hier schon mehrfach angekündigten Witchblade Wiederholungen im TV zu sehen. Hab ich wieder mal nicht und es liegt mir fern, dies den furiosen Surfstern anzulasten. Aber eins nach dem anderen.
Bevor es in den "Grünen Jäger" ging, hatte sich ein kleiner Kreis Blogger in einem anderen Etablissement verabredet, füreinander empfundene Sympathien vis à vis zu bestätigen. Und was soll ich sagen? Es klappte wieder einmal. Nicht dass es mich sonderlich überrascht hätte. Inzwischen vertraue ich meiner Menschenkenntnis auch dann, wenn sie sich auf zumeist schriftliche Eingaben stützen muss. Die Chemie stimmte. Zumindest aus meiner Sicht. Der Burnster, der an diesem Abend noch seinen Auftritt haben sollte, bezeichnete einmal eine Reihe Blogger als seine Wrecking Crew. So hätte ich die Anwesenden auch nennen können - nicht nur, weil sie sich zum Teil aus Burnsters Original Wrecking Crew zusammensetzten. Natürlich fehlte mir der ein oder andere - nicht zuletzt der Burnster selbst - aber wir haben es so schon kaum geschafft, uns kreuz und quer Einblick hinter die Kulissen der jeweiligen Blogpräsenz zu gewähren. Und, klar,geschludert übers Bloggen geredet wurde auch...
Im "Grünen Jäger" kamen noch ein paar namhafte und weniger namhafte Blogger hinzu, die Burnstonize und seiner Kapelle die Aufwartung machten. Der Meister selbst erhob sich aus den gewollt ramschigen Sitzgelegenheiten der Begegnungsstätte und begrüßte uns Pilger. Ich wechselte ein paar Worte mit Jenz hier, ein paar Worte mit der Weltregierung dort und dann ging es auch schon los. Berauscht von Mineralwasser, Bier, Wein, Kräuterzigaretten oder Milchkaffee umstanden wir das Berliner Ensemble und lauschten - hanseatisch zurückhaltend - der fetzig vorgetragenen Musik. Normalerweise steht diese Musikrichtung nicht auf meinem Speisezettel, doch The Sealevel gelang es, mich in jedes Stück hineinzuziehen, selbst wenn ich mich noch so spröde geben wollte. Kunststück! Wenns um Surfrock geht, dann findet man mich in der Ecke von Dick Dale - die Beach Boys auf der anderen Seite. Ich brauch das TWANG! der Steelguitar. An diesem Abend nicht. Haben mich wieder und wieder um den Finger gewickelt die Jungs. Hut ab, Chapeau!
Resümée des Abends: den "Inner Circle" treff ich immer wieder gern + andere würd ich gern näher kennen lernen + The Sealevel können mich rocken + ich schulde der Weltregierung eine Revanche-Runde Bier + neben Schnee bei der Heimfahrt auf dem Rad gab es auch noch einen Platten am Hinterrad...
Bevor es in den "Grünen Jäger" ging, hatte sich ein kleiner Kreis Blogger in einem anderen Etablissement verabredet, füreinander empfundene Sympathien vis à vis zu bestätigen. Und was soll ich sagen? Es klappte wieder einmal. Nicht dass es mich sonderlich überrascht hätte. Inzwischen vertraue ich meiner Menschenkenntnis auch dann, wenn sie sich auf zumeist schriftliche Eingaben stützen muss. Die Chemie stimmte. Zumindest aus meiner Sicht. Der Burnster, der an diesem Abend noch seinen Auftritt haben sollte, bezeichnete einmal eine Reihe Blogger als seine Wrecking Crew. So hätte ich die Anwesenden auch nennen können - nicht nur, weil sie sich zum Teil aus Burnsters Original Wrecking Crew zusammensetzten. Natürlich fehlte mir der ein oder andere - nicht zuletzt der Burnster selbst - aber wir haben es so schon kaum geschafft, uns kreuz und quer Einblick hinter die Kulissen der jeweiligen Blogpräsenz zu gewähren. Und, klar,
Im "Grünen Jäger" kamen noch ein paar namhafte und weniger namhafte Blogger hinzu, die Burnstonize und seiner Kapelle die Aufwartung machten. Der Meister selbst erhob sich aus den gewollt ramschigen Sitzgelegenheiten der Begegnungsstätte und begrüßte uns Pilger. Ich wechselte ein paar Worte mit Jenz hier, ein paar Worte mit der Weltregierung dort und dann ging es auch schon los. Berauscht von Mineralwasser, Bier, Wein, Kräuterzigaretten oder Milchkaffee umstanden wir das Berliner Ensemble und lauschten - hanseatisch zurückhaltend - der fetzig vorgetragenen Musik. Normalerweise steht diese Musikrichtung nicht auf meinem Speisezettel, doch The Sealevel gelang es, mich in jedes Stück hineinzuziehen, selbst wenn ich mich noch so spröde geben wollte. Kunststück! Wenns um Surfrock geht, dann findet man mich in der Ecke von Dick Dale - die Beach Boys auf der anderen Seite. Ich brauch das TWANG! der Steelguitar. An diesem Abend nicht. Haben mich wieder und wieder um den Finger gewickelt die Jungs. Hut ab, Chapeau!
Resümée des Abends: den "Inner Circle" treff ich immer wieder gern + andere würd ich gern näher kennen lernen + The Sealevel können mich rocken + ich schulde der Weltregierung eine Revanche-Runde Bier + neben Schnee bei der Heimfahrt auf dem Rad gab es auch noch einen Platten am Hinterrad...
schroeder - am Freitag, 25. November 2005, 15:09 - Rubrik: musik & so
Habe ich mich vielleicht zu sicher gefühlt? Als Mika neulich gewohnt großspurig bescheiden kundtat, er würde mit seiner wachsenden Sammlung von La Vie En Rose Versionen gegen meine uneinnehmbare Ring of Fire Trutzburg von inzwischen 49 Stockwerken mit einer Gesamthöhe von 2:42:21 Metern Stunden antreten, da habe ich noch gönnerhaft gelächelt. Nun ist er auch schon bei über zwei Stunden. Ürgs.
Wer hat Ico Ceruttis Il Cuore Brucia oder Ralf Bendix' Der große Treck oder die Cigar Stone Indians, The Backstabbers, Countrysnakes, Linda Ronstadt und The Who mit Ring of Fire?
Wer hat Ico Ceruttis Il Cuore Brucia oder Ralf Bendix' Der große Treck oder die Cigar Stone Indians, The Backstabbers, Countrysnakes, Linda Ronstadt und The Who mit Ring of Fire?
schroeder - am Mittwoch, 25. Mai 2005, 14:20 - Rubrik: musik & so

Mein Kumpel Mika und ich entwerfen gerade eine Playlist, die sich musikalisch der Akimbo-Thematik nähern soll. Nicht dass Mika ebenso bekloppt wäre, wie der Betreiber dieses Weblogs. Zumindest geht seine Liebe der Darstellung starker weiblicher Persönlichkeiten gegenüber nicht so weit, alsdass er wie ich [painfully obvious] die junge Brigitte Nielsen vergöttern würde. Doch von Diana Rigg bis The Bride beschreiten wir immerhin Teile des Wegs gemeinsam. Aber zurück zum Sampler: Ein paar Tracks stehen dabei unumstößlich fest - andere werden sich finden. Vorschlägen gegenüber sind wir aufgeschlossen. Das gesprochene Intro stammt von Russ Meyer selbst, aus seinem einzigartigen Faster Pussycat! Kill! Kill! Kenner dieses Kultstreifens haben sicher sofort Kungfu-Matrone Tura Satana vor Augen - oder gleich das ganze, eisern dem Akimbo verschworene Trio. The Cramps mit Bikini Girls With Machine Guns sind dank dieses selbsterklärlichen Titels gesetzt. Ihr Naked Girl Falling Down The Stairs behalten wir in der Hinterhand - handelt ja bestimmt von einem Stuntgirl der Song *hrhr*. Wenn es eine legendäre Leinwandheldin gibt, die selbst zum Mikro greift, dann ist es Pam Grier. Sie hatte ihre großen Days of Akimbo während der Blaxploitation-Welle der 70er - obwohl sie beinahe 30 Jahre später als Jackie Brown in Tarantinos gleichnamiger Hommage vermutlich ungleich mehr Kinobesucher hatte. Ihr Song heißt Long Time Woman. Ähnlich eng ans Genre gebunden ist auch Juliette Lewis. Als Mallory Knox in Natural Born Killers dürfte sie jedem ein Begriff sein. Das Erstaunliche: Neben ihren zahlreichen Rollen, die mehr oder weniger unseren Akimbo-Ansprüchen genügen [From Dusk Till Dawn, Enough, Strange Days etc.], ist Miss Lewis eine durchaus ernstzunehmende Rockröhre und beweist dies nachdrücklich mit Hardly Wait. Nicht ganz so offensichtlich erkennbar ist die Bindung bei Joan Jett. Ihr Tank Girl Auftritt vor englischen Soldaten und der Song [Don't Give A Damn About My] Bad Reputation beseitigen aber mögliche Zweifel auf der Stelle. Dann haben wir da noch Akimbo Legende Rhona Mitra, deren Getting Naked musikalisch vielleicht nicht so den ganz großen Wurf darstellt, doch fügt sich ihr High School Rock Gegröhle ausreichend ins klangliche Gesamtbild des in der Enstehung begriffenen Akimbo-Samplers. Patti Smith mit Gloria und PJ Harvey mit Maniac müssen der Welt ihren auf der Bühne gelebten Akimbo nicht mehr beweisen, sie sind jede auf ihre Weise ja geradezu Institutionen in dem Sektor. Weitere Kandidaten wären bisher Elvis mit Devil In Disguise - weil's der King ist und der Text passt - und die Berliner Cover-Kapelle The BossHoss mit ihrer Version von Unbelievable - weil's stark kommt und der Text passt. Ach ja, Hank Williams jr. und Kid Rock mit Naked Women And Beer ist jetzt vielleicht nicht zwingend so die Akimbo Richtung, aber hier und da muss ich etwas für das Ansehen meines Alter Ego DudeNudem tun. Was sollen denn die Leute denken, wenn ich nur Riot Grrrl Bands wie Bikini Kill mit Rebel Girl vorschlage *hrhr*. Wine Women And Song steht allerdings auch noch zur Debatte, obwohl ich gar keine gegorenen Traubensäfte trinke. Durch ihren Bekanntheitsgrad etwas besetzt, aber nichtsdestotrotz musikalische Zierden wären noch Nancy Sinatra mit Bang Bang [Kill Bill], Dick Dale mit Misirlou [Pulp Fiction] und Tito & The Tarantulas mit After Dark [From Dusk Till Dawn] - mal sehen, ob wir am Ende auf dieses druckvolle Trio verzichten können oder wollen.
schroeder - am Dienstag, 10. Mai 2005, 21:25 - Rubrik: musik & so
Was hat es eigentlich mit diesem absonderlichen Elbtunnel-Phänomen auf sich? Ich mein, warum schaffen es die Autofahrer nicht, das zulässige Höchstempo von 80 km/h einzuhalten, solange sich die Röhre nach unten neigt? Um das noch einmal klar zu stellen, die meisten kriechen deutlich unter der genannten Geschwindigkeit, bis das Niveau wieder am steigen ist. Ich als Eimsbüttler erklimme die A7 in Stellingen und bin gestern prompt im Stau gelandet. Dachte erst noch, dass wohl der HSV Heimspiel habe, weil die nächste Ausfahrt zum Stadion führt. Denkste! Der Stau hielt an. Zwischen Bahrenfeld und Othmarschen hab ich dann so langsam begriffen, dass es sich wohl [wieder einmal] um das seltsame Elbtunnel spezifische Fahrverhalten handeln müsste, von dem ich auch schon mal in den Medien irgendwo gehört hatte. Und tatsächlich, kaum ist der tiefste Punkt überwunden, löst sich die zähe Blechlawine so zackig auf, als hätte es diese nie gegeben. Was soll das? Nun gehör ich ja nicht zu den potentiell aggressiven Autofahrern, die bei jedem Stau gleich ausrasten - aber wegen so einem unerklärlichen Mist den wettermäßig geilsten Samstag seit langem unnütz im Gestank zu verbringen, hat mich dann doch etwas gallig werden lassen. Gerettet hat mich das Radio mit Sunny von Boney M. Danach konnt ich den Trotteln nicht mehr böse sein. Die Verwunderung über Auslöser, Motiv oder was weiß ich für derlei Gebaren blieb allerdings.
schroeder - am Sonntag, 17. April 2005, 20:39 - Rubrik: musik & so
Vorhin lief überraschend Die Vorstadtkrokodile im WDR. Im Zuge der ganzen prominenten Dahinscheidungen ist der Tod von Max von der Grün am 7. April von mir unbemerkt vonstatten gegangen. Der WDR hats zum Anlass genommen Max von der Grüns verfilmtes Buch spontan in den Sonntagnachmittag hinauszusenden... moah, war das ein Flashback! Das Line-up war für deutsche Verhältnisse schon fast mit Coppolas The Outsiders [der Film in dem Emilio Estevez, Karate-Kid, Patrick Swazey, Rob Lowe und mindestens noch der Scientologe... args, wie hieß der noch? Der Ex von Nicole Kidman... debüttierten] zu vergleichen. Martin Semmelrogge als Rocker mit Fuchsschwanz am Moped, sein Vater als Minigolfplatzbesitzer, Eberhard Feik [Schimanskis verstorbener Tanner], Mutter Beimer als Mutter [was sonst?] eines Vorstadtkrokodils und in der Hauptrolle DIE Hörspielstimme der 70er und 80er [Justus Jonas von die ???] als Rollstuhlfahrer Kurt... seltsamerweise mit dem weiblichem Vornamen Birgit. Unvergessen die Pinkelszene des gelähmten Helden und die Hilfe, die er dabei bekam [bin als Kind vor Scham gestorben beim Zuschauen]... Krönung des Ganzen die Musik: El Pasador mit Amada Mio, Amore Mio...nanananana... Soll angeblich nur das eine Mal ['77] gelaufen sein - Erinnerungen daran waren aber erstaunlich frisch.
schroeder - am Sonntag, 10. April 2005, 20:00 - Rubrik: musik & so
Gestern habe ich zum Einschlafen noch durch die Kanäle gezappt. Neben zahlreichen Re-Live [tolles Wort] Übertragungen der päpstlichen Beisetzung lief leider nichts nach meinem Gusto. Auf Vox oder Kabelkanal [heißt wohl Kabel 1 jetzt, aber Twix heißt bei mir auch immer noch Raider] dann die Überraschung: eine Frau wird von übelsten Visionen geplagt und zertrümmert ihre Einrichtung. Untermalt wird das ganze von Patti Smith. Ich kannte das Stück zwar nicht, war mir aber sicher, dass es vom Horses Album stammen müsste. Das einzige Patti Smith Album, das ich leiden mag - allerdings höre ich immer nur die vier Stücke der B-Seite. Jedenfalls nahm die "Geisterbahnfahrt" der Frau kein Ende... und Patti Smith lief auch immer weiter. Inzwischen weiß ich, dass es sich um Land of 1000 Dances von Patti Smith gehandelt haben muss, welches etwas über neun Minuten lang ist. Beim Finale feuerte die komplett durchgedrehte Frau dann auf den Helden der Serie. Es war der Millenium Mann in einer Folge von 1998... hätt ich ihm und seiner [eher] faden Serie gar nicht zugetraut. Volle ausgeschöpfte neun Minuten, im Stile eines geisteskranken Musikvideos...
schroeder - am Samstag, 9. April 2005, 16:11 - Rubrik: musik & so






